Anja Mootz:

 

Ursprünglich im Finanzbereich, und somit fernab jeglicher Medizin, geschweigedenn „Naturheilkunde“,  zu Hause schwächelte meine Gesundheit Anfang der 90er Jahre und ich merkte schnell, dass der Schulmedizin gewisse Grenzen gesteckt sind. Die Symptome, aber nicht die Ursachen, zu bekämpfen brachte mich zu dem Gedanken „Das kann doch nicht alles sein!“ und in weiterer Folge dazu selbst eine Ausbildung zur Heilpraktikerin zu absolvieren.

 

Der nächste Schritt lag auf der Hand: die Ausbildung auch zur Tierheilpraktikerin, um die eigenen Pferde ebenso ganzheitlich zu unterstützen. Ich hatte das Glück an einer Schule, die nach Dr. Wolfgang Becvar lehrt, über 3 Jahre zu lernen; viele weitere Fortbildungen folgten.

 

Dr. Wolfgang Becvar schrieb in den 1970er und 80er Jahren einige Bücher, wie zum Beispiel „Nutztiere natürlich heilen“, „Wir heilen Pferde natürlich“, „Naturheilkunde für Hunde“, „Naturheilkunde für Katzen“, etc.

 

Frans F. Mootz:

 

An der Seite von Anja habe ich nicht nur meine Tierliebe entdeckt, sondern bin in das Thema  „artgerechte Tierhaltung“ hineingewachsen. Dabei habe ich festgestellt, dass der Mensch oder das Tier erst richtig krank sein müssen, bevor man sich für die Naturheilkunde interessiert. Mir kam nach diesen Erfahrungen die Idee, ein richtig gutes Futter zu entwickeln. Daraus ist 2014  die Marke "Winning - Team" entstanden, die es jetzt auf dem Markt gibt; und auch bei Tom Horvath hat es sofort „klick“ gemacht.

 

Als Tierfreund mit Herz und Verstand, liegt es mir am Herzen, Verständnis für die besondere Verantwortung zu wecken, die wir übernehmen, wenn wir ein Tier aufnehmen

 

Von zahlreichen vierbeinigen Sorgenkindern, die wir in den vergangenen 25 Jahren bei uns aufgenommen haben, möchten wir hier zwei vorstellen, die uns besonders berührt und lange begleitet haben. Beide sind gute Beispiele dafür, was mit einem ganzheitlichen Ansatz in Medizin und Fürsorge möglich ist:

 

„Lady“, eine damals 9-jährige Golden Retriever - Hündin, kam als Zuchthündin aus einem Versuchslabor, in dem sie für den Nachwuchs an Versuchstieren sorgen musste. Als lieblos behandelte „Gebärmaschine“ hatte sie den 10. Wurf tot gebissen und kam  1995 mit Mama-Karzinom beidseitig, entlang der kompletten Milchleiste, zu uns. Wir hatten sie nicht kastriert, da es uns mit dem Tumor-Thema zu riskant war. Läufigkeit war immer soweit unauffällig. 

2001 bekamen wir über 2 Wochen Besuch von einem Viszla-Rauhaar-Rüden. Das Ergebnis zeigte sich 2 Monate später in zwei kleinen Welpen, zwei Rüden namens Timbi und Balou. Die alte Dame hatte es tatsächlich geschafft mit 15 Jahren noch kerngesunde Welpen auf die Welt zu bringen.
2005: eines Tages lag sie in der Küche unter dem Küchentisch, welches unser Zentrum des Alltags ist, fraß nicht, trank nicht - nur zwischendurch gab ich ihr mit der Einwegspritze ein wenig Wasser. Sie wollte die letzten Tage bei uns sein.
Nach 2 Wochen verließ uns Lady über den Regenbogen.

 

 

 

 

 

„Desna“, eine damals 2 ½-jährige Labrador - Hündin kam ebenfalls 1995 und aus einem Versuchslabor zu uns. Sie hatte nur mehr eine Niere und mittelschwere HD (Hüftdysplasie). Die Fütterung erfolgte konsequent mit unserer Futtermischung (Fleisch, Gemüse, Birne, gut gereifter Banane, Apfel,  Gluten-freies Getreide, Kräuter aus dem Garten, pulverisiertes Urgestein, etc.) und zusätzlich Gelatine, sowie Distelöl und jeweils mittags einen unserer sehr harten Hundekekse.

2011: wegen ihrer HD war das letzte Jahr sehr mühsam, für Desna - nur mit Tragegurt gingen wir gemeinsam in den Garten, da sie sich selbst, vom hinteren Rückenbereich her, nicht mehr selbst tragen konnte. Der eiserne Lebenswille eines Labradors, und der ständige Appetit auf das gute Futter, hielten sie dennoch über Wasser.

Wenn die HD bei Desna kein Thema gewesen wäre, hätte ihr der Organismus locker noch ein weiteres Jahr geschenkt.
16. Januar 2011: So schwer es uns fiel, wir mussten in ihrem 20. Lebensjahr die Entscheidung treffen, die arme Maus, mit Hilfe eines Tierarztes zu erlösen.

 

Es versteht sich von selbst, dass über Homöopathie, Akkupunktur, Phytologie und Blutegel-Therapie beide kontinuierlich, je nach Bedarf, ihr Leben lang von uns  begleitet wurden.

 

Die Schulmedizin ist wichtig und notwendig! Es ist aber eben nicht alles! Bei artgerechter Haltung und ganzheitlicher Fütterung wird man sich einige Wege zum Tierarzt ersparen, und vor allem dem Tier ein überaus glückliches Leben ermöglichen können.

 

Um unsere Idee artgerechter Tierhaltung umsetzen zu können, zogen wir alle – Mensch und Tiere - von Westdeutschland nach Westungarn, auf einen Hof, den wir liebevoll und über 3 Jahre lang, von 1997 bis 1999, renovierten.

 

Unser Therapie- und Seminarhaus liegt in unmittelbarer Nähe des Thermalbades Bük Fürdö. Hier leben und arbeiten wir umgeben von einer erholsamen Gartenanlage, die den Jahresrhytmus wunderbar spiegelt. Im Frühjahr bezaubert die Blüte der Obstbäume, im Sommer laden Badeteich und Kräutergarten zum Verweilen ein und das Laub der alten Kastanien, das im Sommer angenehmen Schatten spendet, färbt sich im Herbst prächtig, bevor die Natur im Winter still verharrt.

 

Für Leben rund um Haus und Hof sorgt das ganze Jahr eine bunte Schar Hunde, Pferde, Katzen und Federvieh. Es ist uns außerdem ein Herzensanliegen in Not geratenen Tieren ein artgerechtes zu Hause zu bieten, oder zu helfen passende Pflegestellen zu vermitteln.

 

Im Detail umfasst unser Angebot:

.) die individuelle Beratung rund um die Gesundheit von Mensch und Tier

.) Quantec-Analysen (instrumentelle Biokommunikation)

.) ganzheitliche Therapiekonzepte

.) Homöopathie

.) Phytotherapie

.) Akupunktur

.) Seminare zur Naturheilkunde wie zum Beispiel

   „heilende Kräfte aus der Natur“, mit Führung durch den Kräutergarten

   Zubereitung und Anwednung von Heilpflanzen

 

Wir gehen mit gutem Beispiel voran, die Tiere können ja nicht für sich sprechen, und wünschen uns noch viele Gleichgesinnte.

 

Herzlichst Anja und Frans

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