Schweinefleisch - wieso es nichts im Tierfutter zu suchen hat

 

Schwein, der Hauptbestandteil tierischer Komponenten in der überwiegenden Mehrheit der Tierfutter (meistens in Form von Schlachtabfällen aus der Lebensmittelproduktion und das wiederum oft sogar inklusive Hufen, Urin, Ohrmarken, etc.). Wollen wir das im Futter unserer Lieblinge? NEIN, wollen wir eindeutig nicht!

 

Aber selbst wenn die Qualität außer Frage steht hat Schweinefleisch nichts im Tierfutter zu suchen. Die Gründe dafür sind wie folgt:

 

.) In erster Linie ist Schweinefleisch einfach zu fett für die tagtägliche Fütterung. Natürlich macht erst die Menge das Gift, allerdings gibt es ausreichend Alternativen, welche weit aus gesünder sind und nicht, wie Schweinefleisch, zu folgenden weiteren Krankheitsbildern führen können:

 

.) Die aujetzkische Krankheit (Pseudowut), eine Virus-Erkrankung, die vom Schwein übertragen wird und für Hund und Katze tödlich endet (der Mensch ist übrigens nicht gefährdet). Die Krankheit ist grundsätzlich anzeigepflichtig und Österreich gilt offiziell auch tatsächlich als Pseudowut-frei. Trotz dieser offiziellen Einstufung gibt es nachwievor eine Vielzahl an nachgewiesenen Todesfällen, diese müssen den Erreger ja auch irgendwo aufgeschnappt haben.Hier gebe ich zum Beispiel zu bedenken, dass auch früh verstorbene Saugferkel aus Mastbetrieben im Tierfutter landen können, welche durch den frühen Tod keinerlei Untersuchung bekommen hatten - nur eines von vielen Infektions-Risiken

 

.) Schweinefleisch ist deutlich stärker säurebildend als andere Fleischsorten. In weiterer Folge führt dies also leichter zu einer Übersäuerung, wodurch Rheuma, Gicht und alle Erkrankungen, denen Entzündungsprozesse zu Grunde liegen, gefördert werden können.

 

.) Hauterkrankungen. Zum Beispiel ist die Rasse der Boxer auffallend oft von Räude und juckenden Hautausschlägen betroffen, wenn diese mit Schweinefleisch gefüttert werden.

 

.) Krebsgeschehen tauchen auffallend oft in Zusammenhang mit Schweinefleisch auf.

 

.) In Versuchsreihen mit Mäusen zeigte sich zum Beispiel, bei Fütterung mit Schweinefleisch, auch eine extreme Neigung zu Kanibalismus. Es muss also auch in Zusammenhang mit neurologischen Geschehnissen stehen.

 

.) Herzinfarkte, Blutdruckserkrankungen, Arthritis und Arthrosen, Verkalkungen und diverse toxische Wirkungen sind ebenfalls noch zu erwähnen. Die Liste könnte jedoch auch noch um ein vielfaches erweitert werden.

 

Fazit:

 

Ohne in meiner vorangegangenen Schilderung noch auf die Herkunft der Schweinefleischanteile in Futtermitteln oder deren Verarbeitungsprozesse, geschweigedenn Belastungen, etc. einzugehen kann das Fazit nur lauten, dass Schweinefleisch in Tierfutter einfach nichts zu suchen hat.

 

Sollte Dir die Auflistung der Argumente jedoch noch zu wenig sein, stelle ich gerne auch eine Fülle an Unterlagen zur Verfügung, die ich bei der Recherche zu diesem Thema angesammelt habe. Es reicht aber ohnehin vollkommen aus, eine Suchmaschine mit entsprechenden Suchanfragen zu füttern, so dass einem selbst jeglicher Appetit darauf vergeht (abgesehen vom Wutfaktor auf konventionelle/industrielle Tierhaltung und Verarbeitung, der sich dabei entwickelt).