SCHWEINEFLEISCH

...und wieso es nichts im Tierfutter zu suchen hat:

Sehr oft ist Schwein der Hauptbestandteil tierischer Komponenten im Tierfutter. Was die Wenigsten wissen ist, dass es meistens in Form von Schlachtabfällen aus der Lebensmittelproduktion und das wiederum oft sogar inklusive Hufe, Urin, Ohrmarken, etc. verarbeitet wird. Wollen wir das im Futter unserer Lieblinge?

Doch selbst wenn die Qualität stimmt, hat Schweinefleisch nichts im Tierfutter zu suchen.

Schweinefleisch ist in erster Linie einfach zu fett für die tägliche Fütterung. Natürlich, erst die Menge macht das Gift. Allerdings gibt es ausreichend Alternativen, die weit aus gesünder sind und nicht, wie Schweinefleisch, zu folgenden Krankheitsbildern führen können:

  • Die aujetzkische Krankheit (Pseudowut): eine Virus-Erkrankung, die vom Schwein übertragen wird und für Hund und Katze tödlich endet (der Mensch ist übrigens nicht gefährdet). Die Krankheit ist grundsätzlich anzeigepflichtig und Österreich gilt offiziell auch tatsächlich als Pseudowut-frei. Trotz dieser offiziellen Einstufung gibt es nachwievor eine Vielzahl an nachgewiesenen Todesfällen durch diesen Erreger.    

  • Oft werden auch früh verstorbene Saugferkel aus Mastbetrieben, ohne vorhergehende Untersuchungen auf Krankheiten etc., zu Tierfutter verarbeitet, was eben deswegen ein Infektionsrisiko ins sich birgt.

  • Schweinefleisch ist deutlich stärker säurebildend als andere Fleischsorten. In weiterer Folge führt dies also leichter zu einer Übersäuerung, wodurch Rheuma, Gicht und alle Erkrankungen, denen Entzündungsprozesse zu Grunde liegen, gefördert werden können.

  • Hauterkrankungen. Die Rasse der Boxer ist beispielsweise auffallend oft von Räude und juckenden Hautausschlägen betroffen, wenn diese mit Schweinefleisch gefüttert werden.

  • Krebsgeschehen tauchen verhältnismäßig oft in Zusammenhang mit Schweinefleisch auf.

  • In Versuchsreihen mit Mäusen zeigte sich zum Beispiel, bei Fütterung mit Schweinefleisch, auch eine extreme Neigung zu Kannibalismus. Es muss also auch in Zusammenhang mit neurologischen Geschehnissen stehen.

  • Herzinfarkte, Blutdruckerkrankungen, Arthritis und Arthrosen, Verkalkungen und diverse toxische Wirkungen sind ebenfalls auf Fütterung mit Schweinefleisch zurückzuführen. Die Liste lässt sich so um ein Vielfaches erweitern, soll in diesem Rahmen aber nur einen kleinen Überblick geben.

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